SPD-Landesvorsitzende Ute Vogt besuchte Technologiedorf
Bruchsal (dia). Beim "Bruchsaler Hoffnungslauf" vor einigen Monaten
joggte die SPD-Landesvorsitzende eifrig mit. Diesmal war Ute Vogts
Abstecher im Umland der Barockstadt weniger schweißtreibend und
führte nicht zum Itzelhaus, sondern ins Technologiedorf. Von einigen
der dort ansässigen Unternehmen (und Anwohner) ließ sich die Spitzenkandidatin
vorführen, wie das Konzept des TED - wohnen, arbeiten und leben
- in der Praxis aussieht. Ute Vogt und der SPD-Landtagskandidat
Peter Friedrich staunten, als der Softwareunternehmer Armin Rupalla
sie durch die Räume seiner Firma führte - und seiner Wohnung auf
der Etage darüber. "Das ist ja ideal", meinte die SPD-Frau.
Der Firmenchef zeigte seinen Besuchern, was er und seine Familie
so alles in unmittelbarer Umgebung genießen können: eine gute Verkehrsanbindung
bei relativer Abgeschiedenheit, das Sportzentrum liegt nur um die
Ecke. Und die Mitarbeiter können sich ein Päuschen mitten im Grünen
gönnen. Das Konzept des TED: für Rupalla und seinen künftigen Nachbarn
Rüdiger Gohlke - er verlagert den Hauptsitz seines Betriebs für
Mess- und Analysengeräte ins Technologiedorf - scheint es voll aufzugehen.
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| SPD-LANDESVORSITZENDE Ute Vogt holte sich bei
einem Rundgang durchs Technologiedorf wichtige Anregungen für
die Konzeption künftiger Arbeitsplätze. Unser Foto zeigt sie
mit Rüdiger Gohlke, Armin Rupalla und Peter Friedrich (von links
nach rechts). |
Ute Vogt berichtete über "Pforzheimer Verhältnisse", wo Existenzgründer
nur schwer Arbeitnehmer fänden, da das Umfeld von Wohn- und Lebensraum
nicht stimme. "Es ist ein Vorteil hier zu wohnen", erklärte Rupalla,
"ich bin schnell erreichbar, und die Kinder merken praktisch gar
nicht, dass ich am Arbeitsplatz bin". Vogt informierte sich über
Aspekte der Bebauung, über Kanalisation und Wärmetechnik und spazierte
mit ihren Gastgebern über den künftigen Dorfplatz.
Für Ute Vogt war der Besuch ein interessantes Erlebnis, weil sie
wichtige Anregungen mit nach Hause nehmen konnte, was die künftige
Arbeitsplatzgestaltung anbelangt.
"Es besteht zunehmend der Wunsch, Familie und Beruf zu vereinbaren",
meinte sie, sichtlich begeistert von dem vor fünf Jahren geplanten
Konzept. Die Einstellung der Unternehmer zum Arbeitsplatz habe sich
geändert, entsprechend müsse die Politik umdenken.
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